Liedertexte

Die Kraft (Sep 2013)

(Inspiriert von und in Gedenken an Ute Schiran)


Wenn du dich bedrängt fühlst,
und so ganz allein,
nicht mehr weiß,
wie alles weiter geht,
du dich verlierst in Fragerei,
wer du denn wirklich bist

Spür die Kraft – Tief aus all dem nährenden Grund –
Spür die Kraft – Geh entschlossen deinen Weg
Spür die Kraft – Die hier bei dir ist,
so einzig wie ein Augenblick.

Die Kraft, sie ist versteckt,
hinter dem, was du mit den Augen siehst
Horch in dich hinein,
werde still und dann ersprüre sie
Fülle und Offenheit – kommende Möglichkeit
Spür die Kraft – Frei aus all dem nährenden Grund
Spür die Kraft – Denn du weißt nicht, was noch kommt
Spür die Kraft – Die überall ist,
jetzt in diesem – Augenblick.




Liebe Liebe liebe lieb mich (März 2014)

Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Dein Lächeln süß wie Gold
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Lieb nur mich allein
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Wenn ich in dein Augen schau
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – geh ich wohin du willst
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Die Droge ist so wunderbar
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – bin mir selbst oft egal
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Weiß nicht mehr wer ich bin
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Sei mein Spiegel, der glänzt
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Das muss die Liebe sein
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – und dann wird alles gut.
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Ohne dich kann ich nicht sein
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Vertrauen nur ein Heiligenschein
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Gib mir alles was ich brauch
Liebe, liebe, liebe, lieb mich – Ich saug dich vollkommen aus.
Liebe Liebe liebe LiebeLiebe Liebe liebe Diebe
Liebe Liebe liebe Liebe
Liebe Liebe liebe Diebe




Ich mag dich (Sep 2013)

H: Hey, Lilly!
L: Ja, Hubert
H: Ich möchte dir etwas … sagen…
L: Aha….
H: Ich mag die – unnachahmliche … Art und Weise, …. wie du … mich …ansiehst
L: Oh, Hubert…

H: Ich bin dort im Jenseits gefangen,
kann nicht mehr so recht an mich glauben,
die Schuld, die mich traf, die tut sehr weh,
mein Vater, so fern .. ach, Lilly, Lilly, … dann kamst du.

Die Zeit ist lang, dort im Jenseits,
doch als ich dich sah, ging die Post ab,
wenn es jemand für dich gibt, bin ich das,
da ist etwas in mir das sagt: Lilly, Lilly, - ich mag dich!

Hier, nimm diese schöne, kleine Kette,
nimm sie, denn sie bindet dich an mich,
trag sie und ich weiß, daß du nicht fern bist,
oh – L I L L Y – ich mag dich so!

L: Oh, es ist so lieb, mir die hier zu schenken,
was soll ich denn dazu nur denken,
du verwirrst mich und machst mich verlegen,
ich weiß nicht, was ich fühl, ich denke, denke …
Ich mag dich auch!
L: Oh, Hubert
H: Oh Lilly
L. Oh Hubert
H: Oh Lilly
L: Oh Hu..hu…
L+H: Ich mag dich so ho ho ho ho
L:H: Jetzt gibt’s nur noch eins zu tun

H: Der Teich ist tief, doch ich spring rein,
ich kann einfach nicht ohne dich sein,
bitte sag nichts, ich möchte’s fast hinaus schreien,
Lilly, Lilly - Ich mag dich! -
Lilly, meine liebe Lilly
L: Hubert, komm geh mit mir
H: Lilly, meine liebe Lilly
L+H: Ich – mag – dich!




Geister im Jenseits geboren (Sep 2013)

Es ist duster, Winde heulen, Schatten huschen – ein greller Schrei (Ah…)
Seelen wandern, uns zu suchen, ohne Körper – an uns vorbei
Seht ihr sie spuken – spuken – spuken, manchmal harmlos
manchmal wild und ungestüm, nicht jeder sieht sie, doch jeder spürt

Geister im Jenseits geboren, Geister im Jenseits geboren

Und wir springen nach links, damit sie uns nicht sehen
Und wir drehen uns im Kreis, damit wir nichts verstehen
Doch sie sind immer hier, ganz frech und dreist und mitten unter uns

Geister im Jenseits geboren, Geister im Jenseits geboren

Mit meinem wilden Fluchen, will ich es versuchen
sie zu vergraulen, auf nimmer Wiedersehen
Ich komm mit meinem Säbel und einem kahlen Schädel
sie zu erschrecken, tief bis ins Mark

Ach ich bin glücklich, sie so zu verscheuchen
die dummen Menschen, die uns nicht sehen,
sie sollen sich nur fürchten, damit sie verstehen
Geister im Jenseits geboren, Geister im Jenseits geboren

Ich schwebe hier entlang mit meinem schiefen Hals,
ich weiß nicht recht wohin ich mich bewegen soll
Ein junger Geist bin ich, der Körper fehlt mir so,
doch ich bin guten Willens, denn ich lern es schon,
Seht her, seht her, seht her, seht her, das Wanden kann ich schon,
es ist doch nicht so – (Au….)

Geister im Jenseits geboren, Geister im Jenseits geboren

Und wir springen nach links, damit sie uns nicht sehen
Und wir drehen uns im Kreis, damit wir nichts verstehen
Doch sie sind immer hier, ganz frech und dreist und mitten unter uns

Geister im Jenseits geboren, Geister im Jenseits geboren




Geisterland (Sep 2013)

In einem fernen Land als die Zeit verschwand
und Menschen sich dabei verloren,
Als es Geister gab, die dort heimisch waren,
die die Grenzen in der Zeit bewahren
Als die Seele noch schrie und die Liebe noch bannt‘
und im Fernen die Wahrheit noch lockt
Gab es Wunder zuhauf, weil der Mensch sie noch glaubt
und ein Kind im Herzen sie erblickt.

Geisterland, (uh,hu,hu) all unserer Ahnen, (uh,hu,hu)
hört ihr die Seelen, (uh,hu,hu) wie sie uns warnen (uh,hu,hu)
Geisterland, (uh,hu,hu) ich will dich finden, (uh,hu,hu)
gib mir ein Zeichen, (uh,hu,hu) mich nicht zu binden.
Oh, ho, ho ho ho ho ho,
lass mich fühlen, wie mein Herz mich leiten kann.

Keiner glaubte an dich und keiner fürchtete dich,
sie alle waren blind und taub
Eine Seele verirrt, die nach Hilfe schrie,
die Wahrheit haben sie vergrault
Ich nahm deine Hand, auch wenn sie verschwand,
nahm sie mit in meine irdische Welt
Wir gingen Hand in Hand durch unser Wahrheitsland,
solange wir das Ziel nicht verlieren

Geisterland, (uh,hu,hu) all unserer Ahnen, (uh,hu,hu)
hört ihr die Seelen, (uh,hu,hu) wie sie uns warnen (uh,hu,hu)
Geisterland, (uh,hu,hu) lehrt mich das Fürchten, (uh,hu,hu
damit ich spüre, (uh,hu,hu) mir zu vertrauen.
Oh, ho, ho ho ho ho ho,
lass mich fühlen, wie mein Herz mich leiten kann,
in dieser Zeit……





Blasses Gesicht (Oktober 1995)

Als die Zeit noch trennte, da warst du schon in mir,
ein blasses Bild auf fernen Wänden, ganz, ganz tief in mir.

Ein Lachen huscht über dein Gesicht und ein leises „Ich liebe dich“

Ich packte dich in meiner Sehnsucht ein, doch bald verlorst du dein Gesicht.
Die Spiele, die ich kannte zogen nicht, denn du spieltest einfach nicht mehr mit.

Ein Lachen huscht über dein Gesicht und trotzdem ein „Ich liebe dich“

Ich hörte dich aus einem fernen Raum, du nahmst mich mit in meinen Traum.
Die Sehnsucht, die ich kannte hörte auf, die Illusion verschwand.

Ein Lachen huscht über dein Gesicht und ein klares „Ich liebe dich, ich liebe dich,
ich liebe dich -schon immer.




Wölfin (November 1995)

Da stand ich nun an einem Platz, den ich selber nie zuvor gesehen,
den ich erdachte und doch sooft vergaß, als Wölfin immer auf der Spur.
Fühl mich verfolgt von deinem feuchten Blick, noch immer weiche ich dir aus.
Du jagst mich unentwegt, zerreißt mir meine Haut, damit du meine Wunden leckst.

Wölfin, jage mich, mit deiner Lust und deiner Gier
bis ich einfach nicht mehr kann.
dann nimm dir alles, was ich nicht geben kann,
ich streng mich einfach nicht mehr an.

Der Schlange gleich, weich ich dir zischend aus, mein Gift zerstört dir den Geruch.
Ich locke dich, die Jagd beginnt sofort, du bist wie meine zweite Haut.
Ein Augenblick, das Auge ruht, von hier an gibt es kein zurück.
Wir drehen uns, der Kampf ist Tanz, von hier an tanzen wir zurück.

Wölfin, jage mich, mit deiner Lust und deiner Gier
bis ich einfach nicht mehr kann.
dann nimm dir alles, was ich nicht geben kann,
ich streng mich einfach nicht mehr an.




Anderswelt (Dezember 1995)

Du sprichst mit mir über deinen Schmerz, Probleme, die du hast,
über Eifersucht, über Rattengift und daß du das alles haßt.
Du schaust mich an, dein Auge sucht die Antworten in mir.
Ich sehe dich und sage nur: „Schau hin, ich bin doch hier!“

Anderswelt, so nenn ich dich in der mein Spiegel sich entzerrt,
die Augen sehen die Tränen an,
mein Herz erinnert sich daran, was jenseits davon liegt.

Spieglein im Gesicht, sag mir wer du denn eigentlich bist.
Ich erkenne mich in dir, denn du bist ja ein Teil von mir.
Deine Clownin spielt, will die Wahrheit gar nicht immer sehen,
ich erkenne sie in deinem Spiel und bewahre sie für mich.

Anderswelt, so nenn ich dich in der mein Spiegel sich entzerrt,
die Augen sehen die Tränen an,
mein Herz erinnert sich daran, was jenseits davon liegt.

Gedanken ziehen durch deinen Mund, verhallen in mein Ohr,
ich hör nicht hin, die Sprache fremd, die Worte klingen nur.
Du veränderst dich, dein Gesicht wird gelb, ein Farbenspiel entsteht,
das Drumherum versinkt im Raum, Erinnerung entsteht .

Anderswelt, so nenn ich dich in der mein Spiegel sich entzerrt,
die Augen sehen die Tränen an,
mein Herz erinnert sich daran, was jenseits davon liegt.




Freiheit (Januar 1997)

Zentnerweise lastet Glück auf mir,
zentnerweise, damit ichs nie verlier,
drum kriech hinein in meinen Kopf und halt es aus,
drum fließ hinein in meinen Kopf und laß es rauß,
damit ichs nie, nie, nie
damit ichs nie, nie nie-mals verlier.

Deine Worte will ich nicht mehr hörn,
deine Worte könnten mich zerstörn,
drum bleib mir fern und reich mir einfach deine Hand,
mit diesem Lärm bringst du mich noch um den Verstand
und halt mich nie, nie, nie
und halt mich nie, nie, nie-mals bei dir.

Das ist die Freiheit, die ich seh
das ist die Freiheit, die ich fühl
ich sag dir immer wieder: geh und komm zurück
weil der Abschied mich dann näher zu mir rückt,
denn ich bleib hier, hier, hier,
denn ich bleib hier, hier, hier,
ganz nah bei mir, ganz nah mit dir.

Deine Worte will ich nicht mehr hörn,
deine Worte könnten mich zerstörn,
drum bleib mir fern und reich mir einfach deine Hand,
mit diesem Lärm bringst du mich noch um den Verstand
und halt mich nie, nie, nie
und halt mich nie, nie, nie-mals bei dir.

Das ist die Freiheit, die ich seh
das ist die Freiheit, die ich fühl
ich sag dir immer wieder: geh und komm zurück
weil der Abschied mich dann näher zu mir rückt,
denn ich bleib hier, hier, hier,
denn ich bleib hier, hier, hier,
ganz nah bei mir, ganz nah mit dir.




Hexen (Mai 1996)

Hexen zaubern
in meinem Kopf herum
und Hexen sagen
das alles sei doch dumm
sie kommen wieder
und ich zerfall zu Staub
ich lös mich immer wieder
vor ihren Augen auf

Und sie flüstern
und sie flüstern
und sie flüstern
und sie flüstern
und sie raten
und sie raten
und sie raten
und sie raten
beraten sich
bis eine übers Feuer springt




Feinheit (April 1997)

Feinheit, sag mir einfach wer du denn nun bist,
fühlen will ich deine Weichheit, nähren dein Gesicht,
singen möchte ich mit der Zartheit, die du mich gelehrt,
streicheln deine sanfte Unberührtheit, damit du nicht zerbrichst.

Achtsamkeit bedarf es deine Schwingen zu erspürn
darauf reit ich unbegreiflich sachte an den Ort,
den du dein Zuhause nennst
und ihn trotzdem mir nicht zeigst,
ahnen kann ich unbeschreiblich, was du wirklich damit meinst.

Feinheit, sag mir einfach wer du denn nun bist,
fühlen will ich deine Weichheit, nähren dein Gesicht,
singen möchte ich mit der Zartheit, die du mich gelehrt,
streicheln deine sanfte Unberührtheit, damit du nicht zerbrichst
Weinen möchte ich um die eine, die du mir gezeigt,
leise werden, um zu hören, wie du mit mir sprichst.

Achtsamkeit bedarf es deine Schwingen zu erspürn
darauf reit ich unbegreiflich sachte an de Ort,
den du dein Zuhause nennst
und ihn trotzdem mir nicht zeigst,
ahnen kann ich unbeschreiblich, was du wirklich damit meinst.




Zülpicher Gartenlied (Mai 1997)

Frauen graben, pflücken stetig, selbst wenn Regen fällt
voller Eifer oder mäßig, so wies ihr gefällt
Regentropfen leicht und heftig auf die Erde fällt
macht sie schwer oft ist es lästig, froh sein geht nicht mehr

Ihre Namen wie die Samen aus der Erde gehen hervor
Jede eine edle Pflanze, hört und seht, schmeckt riecht und fühlt
Ihre Seele wie die Düfte fliegen durch den weichen Wind
Jede eine edle Brise, riecht und hört, schmeckt seht und fühlt
Ihre Sehnsucht wie die Farben deutet ihre Herkunft an
Jede eine edle Schönheit, seht und hört schmeckt riecht und fühlt
Ihre Herzen wie der Rhythmus, Tag und Nacht Vierjahreszeit
Jede eine edle Schwingung, fühlt und seht, hört schmeckt und riecht
Ihre Herzen wie der Rhythmus, Tag und Nacht Vierjahreszeit
Jede eine edle Schwingung, fühlt und seht, hört schmeckt und riecht




Liebesgedicht (Juni 1997)

Ich wollte dir ein Liebesgedicht schreiben
ich wollte die Zeit in Worten festhalten und sie dir schenken
ich wollte dir mein Vertrauen zeigen
obwohl ich es schon längst getan
Ich wollte dir mein Staunen geben
und nichts von dem ist mir denn auch gelungen
ich weiß um nichts was ich in dir berühr
ich weiß um nichts was ich dir geben kann
Ich kann dir nur das geben was mir selbst gegeben wird
damit ich es weiterreichen kann an dich mein Herz
aber dies Glück möchte ich dir geben
aber dies Glück ist nur für dich




Mitgefühl (Dezember 1997)

Ich kenne dich nun schon sehr lang, bin einen langen Weg gegangen
die Hölle haben wir gesehen und du bist doch lebendig
ich sehe deine Narben an und weiß um deinen Schmerz
ich achte die Arbeit an dir selbst, du hast sehr viel für dich getan
oft bist du hart und forderst viel von dir und von den anderen
den Weg, den du genommen hast, ist steinig und nicht eben
es geht ja weiter, ich bin da mit meinem Mitgefühl
ich streichle sanft dein kleines Herz, bis es sich selber ist gewahr

Ich habe da ein Mitgefühl für dein so wundes Herz
laß mich es streicheln lang und sanft
und dann passierts von selbst

Ich habe da ein Mitgefühl für dein so wundes Herz
laß mich es streicheln lang und sanft
und dann passierts von selbst

Du brauchst die anderen nicht zu lieben, es ist kein Muß in deinem Tun
laß dich nur einfach von mir lieben, mehr brauchst du nicht zu tun
erkenne dein Bemühen an, es ist so wertvoll doch an dir
mit allem was du tust und was du läßt kommst du dann doch ans Ziel
so seie sanft zu dir mein Herz und achte auf die Kraft,
die du in dir hast und die ich dir geb, ich geb dir alles, was ich hab
Ich habe da ein Mitgefühl für dein so wundes Herz
laß mich es streicheln lang und sanft
und dann passierts von selbst

Ich habe da ein Mitgefühl für dein so wundes Herz
laß mich es streicheln lang und sanft
und dann passierts von selbst

Ich habe da ein Mitgefühl für dein so wundes Herz
laß mich es streicheln lang und sanft
und dann passierts von selbst




Mehr (Oktober 1997)

Es brennt, es schreit, es kommt nicht zur Ruhe
es will, es sehnt sich, verlangt immer mehr.
Es reicht nicht, es langweilt, zerstört meine Ruhe,
es zerrt, zerbricht mich, die Seele will mehr.

Es reicht mir einfach nicht
es reicht mir einfach nicht
ich will mehr, gib es her, gib mir alles, was du hast
und gib, gib, gib, gib, gib, gib mir noch viel mehr, noch viel mehr
und gib, gib, gib, gib, gib, gib mir noch viel mehr.

Jeden Tag um 7 Uhr aufstehen,
im Auto zu sitzen schon wieder im Stau
morgens den smalltalk so kurz vor der Arbeit,
Kaffee kippen, rauchen und dann an den Plan
Gedanken, sie rattern so wie der Computer
getillt durch den Virus, jetzt hängt er sich auf,
die Feinheit sie lechzt nach den Orten dazwischen,
sie will nur das eine, sie will endlich raus.

Es reicht mir einfach nicht
es reicht mir einfach nicht
ich will mehr, gib es her, gib mir alles, was du hast
und gib, gib, gib, gib, gib, gib mir noch viel mehr, noch viel mehr
und gib, gib, gib, gib, gib, gib mir noch viel mehr.




Illusion (Januar 1998)

Komm, ich zeig dir hier ein Land, was du selber noch nicht kennst,
sag nicht nein, es ist mein Ernst, es ist ein wunderbares Land.
Laß hinter dir die Welt, nichts kann schöner sein als dies
folge mir trotz des Verbots, dort wo uns niemand sieht.
Laß dich fallen in den Traum, in eine andere Welt,
in der du bist die Königin, Erschafferin der Welt

Glaub an mich und du wirst sehen, das alles ist in dir
nur einen Preis, den hat es schon:
die Seele, die gehört jetzt mir

Ich zeig dir Spiele bunt und schön, durch die du gehen kannst
es ist nun deine Wirklichkeit, die andere die ist jetzt verbannt.
Du kannst dir jeden Menschen formen, so wie es dir gefällt
du kannst auch töten und ermorden, du zahlst mir nur ein bißchen Geld.
Ich werde zeigen dir den Weg durch dieses Labyrinth,
verirr dich nicht, ich brauch dich noch, meine Hilfe ist present.

Glaub an mich und du wirst sehen, das alles ist in dir
nur einen Preis, den hat es schon:
die Seele, die gehört jetzt mir

Spiegelzombie, Fratzenschneider, spiel auf deiner eigenen Leiter,
Lazerstrahl in deinen Augen, laß die Sphinx in Ruhe bleiben,
laß mich schreiten durch die Pforte,
durch die Finsternis ins Licht.

Spiegelzombie, Fratzenschneider, spiel auf deiner eigenen Leiter
Lazerstrahl in deinen Augen, laß die Sphinx in Ruhe bleiben,
laß mich schreiten durch die Pforte,
durch die Finsternis ins Licht




Narrenlied - Jan 2012

Das Narrenlied
(Text und Musik Gitta Schürck)

Menschen, wie du und ich, die sich lieben, die sich hassen,
Menschen, wie du und ich, voller Neid und voller Gier,
Menschen, wie du und ich, die Lügen können sie nicht lassen,
Das Missverständnis ist ihr Elexier,
Die Liebe können sie nicht lassen, dafür sind sie hier.

Narren braucht das Land, für den Spiegel in der Hand,
erzählen die tollsten Geschichten, für die Bösen und die Guten,
alle können alles sehen – oder nichts, oder nichts,
machen Fehler für die ander'n, brechen Reglen und Tabus, und Tabus, und Tabus,
haben keine Herren, sie sind frei und kreativ, kreativ, kreativ.

Narren braucht das Land, Narren braucht das Land,
Narren braucht das Land, Land, Land.

narrenlied.mp3 [1.680 KB]








Bemerkung:
Beim Texten wurde ich inspiriert durch das Buch von Dirk David (illustriert von Dorit David):
"WonderFool - Ansichten aus dem Nichts"
Synergia ISBN-10: 393927223X
ISBN-13: 9783939272236


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